Bericht
Protokoll ueber den 14. HG am 20.05.02 – Teil 1
(Autor: doggder = HG 007)
Anwesend: Saemtliche Mitglieder und THE GUEST
Wetter: ca. 20 Grad, sonnig bis leicht bewoelkt
Die Anfahrt erfolgte wie ueblich, mit der Abweichung, dass HG 007 wegen eines Rueckenleidens auf die Fahradfahrt verzichtete und zusammen mit THE GUEST den Zug bereits in Erlenstegen bestieg, wo der bereits leicht angeheiterte HG 005 angetroffen wurde. Ca. 09:09 Zustieg der uebrigen HG-Mitglieder, Bierung mit allgemeiner und berechtigter Entruestung, weil HG 007 lediglich Tucher Pils, noch dazu aus der Norma Fuerth mitgebracht hatte.
Zugfahrt und Weg wie ueblich, allerdings wurde aus Zeitgruenden auf die Einnahme von SMS verzichtet, es wurde ausschliesslich der Schnaps, kredenzt von HG 008, diesmal ein guter, Schladerer Williams Birne, genossen.
Vor Ort stellte HG 005 seine Faehigkeiten unter Beweis, indem er die letzten Bierbaenke organisierte, ein Tisch war allerdings nicht mehr drin, statt dessen irgendwelche Plastikteile, die wohl vorher Kaninchenkaefige waren.
Zu der dann eingenommenen SMS, handgeschnitzt von Lore, passten die von HG 004 als diesjaehrige Devotionalien mitgebrachten und gravierten Gabeln (Stechteil: Cromorgan, Griff: eine gelungene Teakholzimitation) ausgezeichnet.
Zu Ehren von Lore wurde eine Sammlung veranstaltet, damit diese endlich einmal einen Blumenstrauss erhaelt.
THE GUEST, zu diesem Zeitpunkt allerdings noch Steve genannt, stellte den Antrag, eine komplette Runde Massen auf den Tisch stellen zu duerfen, was ihm nach kurzer Bedenkzeit zugestanden wurde. Waehrend er die Massen holte, wurde mit allseitiger Zustimmung beschlossen, ihm einen offiziellen Status zu verleihen mit der Bezeichnung THE GUEST. Verbunden damit ist die Verpflichtung von THE GUEST, sich bei Nichterscheinen vorher zu entschuldigen, seitens der HG-Mitglieder wurde zugesichert, dass THE GUEST der einzige und ausschliessliche Gast bleibt. THE GUEST nimmt ausserdem an der alljaehrlichen Devotionalienverteilung teil, Gravur "THE GUEST". Angesprochen wurde auch, dass im Fall des Erstversterbens von HG 007 (aus Altersgruenden nicht ausgeschlossen) THE GUEST die Upgrade-Option auf HG 007 erhaelt. Einwendungen dagegen wurden nicht erhoben.
Paessestempelung erfolgte wie sonst auch. HG 007 erhielt den Eintrag "Tucher".
Schiggsnherbeischaffung und -Stempelung unterblieben, weil kein geeignetes Material vorhanden war. HG 005 tat gut daran, nicht wie letztes Jahr irgendwelchen Schrott heranzuschleppen.
Als wesentliche Besucher am nicht vorhandenen Tisch sind zu nennen Ingo Wachter mit Freundin Marion sowie die Mutter der 3 Wachter-Knaben: Liesl (deren dann ebenfalls anwesende, namentlich nicht bekannte Freundin quasi pro forma gestempelt wurde).
Sonstiges: Der Rueckweg erfolgte geordnet, aber ungewoehnlich spaet. Der Zug fuhr uns vor der Nase weg. Ein Teil der HG-Mitglieder und THE GUEST schafften den Weg zurueck per Autostop, der Rest nahm den naechsten Zug, auch der Chronist, der sich dann wegen allgemeiner Schwaeche (immer dieses lausige Kirchweih-Bier) nach Hause begab und somit zum weiteren Fortgang nicht mehr aufgrund eigener Anwesenheit berichten kann. Ihm wurde mitgeteilt, dass kein Fussballspiel mehr stattfand und sich auch sonst nichts Berichtenswertes mehr ereignete.
Exzesse: Keine, sieht man davon ab, dass HG 001 wieder (wie ueblich) einige Masskruege beim Anstossen vernichtete. Dies ist jedoch kein Exzess.
Beschluesse: Zum 15. HG ist eine Uebernachtung geplant.
Teil 2
(Autor: Helmers = HG 008)
Mit leicht reduzierter Besetzung (doggder und Matthias erreichten aus gesundheitlichen Gruenden Macs Meeting Point leider nicht mehr) versammelte man sich in der Treufer Strasse.
Wegen uebermaechtigem Schaschlik-Hunger wurde das obligatorische Fussi auf spaeter verschoben, fiel letztlich aber ganz aus. Die Suche nach einem geeigneten Schaschlik-Stand gestaltete sich schwierig, da festgestellt werden musste, dass kein einziger Outdoor-Stand mehr existierte, eine Veraenderung der Platzordnung, die genausowenig durch den HG-Exekutivrat autorisiert war, wie die Umstellung der Lokalitaeten im Zelt. Dies sollte unbedingt sanktioniert werden. Schliesslich gab man sich aber doch eine leckere Runde Schaschlik im Stehen, mit 5 EUR incl. Pommes zwar suendhaft teuer, geschmacklich jedoch absolut korrekt.
Die frei entstehende Konversation vor dem Zelteingang wurde in den entscheidenden Phasen bedeutend atmosphaerisch aufgewertet durch die charmante Beteiligung der weiblichen Fraunholz-Familienmitglieder.
Zurueck bei Maec folgten zwei Chillout-Phasen, von denen lediglich die erste gewisse Stoerungen durch kompromissloses Bierfurzabdruecken durch Tommes und/oder Endo erlitt. Nach Verabschiedung von Tommes und THE GUEST rueckte man noch enger zusammen und es wurde musikalisch noch besinnlicher und harmonischer. Man lauschte nicht nur inbruenstig den Klaengen der "Early Years", wobei insbesondere Endos Haustier verzueckt wirkte, sondern im weiteren Fortgang der beschwingten Unterhaltung erwiesen sich insbesondere Maec und Endo als profunde und versierte Kenner der Chillout-Gestaltung. Geschmeidig wechselten beide zwischen nostalgischen und zeitgenoessischen Elementen, so dass zumindest HG 008 diesen Abschluss als sehr gelungen empfand, unterstuetzt insbesondere durch diverse, perfekt temperierte Spalter Pils. Der Schreiber dieser Zeilen verliess die Veranstaltung gegen 0 Uhr 30 und ueberliess Maec, Armin, Endo und dessen Haustier ihrem Schicksal.
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