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Bericht

Protokoll ueber den 17. HG am 14.05.05
(Autor: doggder = HG 007)

Dieses Jahr hatten wir wieder einmal einen ausgesprochen sonnigen Tag erwischt, trotz Regens und kalten Wetters die ganzen Tage davor. Leichtes Trinkwetter, es haette nicht besser sein koennen.

Die Anreise per Zug, wie ueblich, erfolgte nahezu geschlossen. Anwesend HG 001 bis 007 mit Ausnahme von HG 002, dem eingefallen war, dass sein einer Sohn Geburtstag hatte und er sich dem gemeinsamen Fruehstueck nicht entziehen konnte. HG 008 war nicht anwesend, dazu noch spaeter. THE GUEST war aus dem fernen England gekommen (und brachte, auch wie immer, die erste Runde Massen, eine sehr angenehme Eigenschaft des GUEST, die uns zeigt, dass auch in anderen Laendern durchaus in Massen Kultur existiert).

HG 007 hatte wieder Bierbuechsen mitgebracht, um einem weiteren Eintrag zu entgehen. Rast an der ueblichen Stelle. HG 005 hatte Schnaps mitgebracht, den er fuer gut hielt, HG 006 Stadtwurst mit Musik. Alles wie gehabt.

HG 004 hatte als diesjaehriges HG-Item Sonnenbrillen mitgebracht, die mit den Initialen "HG" per Klebeband auf den Glaesern versehen waren, sehr schick, aber nix fuer den totalen Durchblick. Auch THE GUEST bekam eine und es wird nochmalig dringend angeregt, THE GUEST in den Verteiler aufzunehmen.

Unangenehm fiel dann beim Eintreffen beim HG auf, dass zwar noch Bierbaenke vorhanden waren, indes keine Tische mehr, eine Reservierung war nicht vorgenommen worden, waere aber dringend erforderlich gewesen. So mussten wir Baenke als Tische umfunktionieren.

Bis zum Eintreffen von HG 002 kultiviertes Eintrinken, danach Stempeln der Paesse und Beschlussfassung zu HG 008:

Mit 5 gegen 2 Stimmen wurde entschieden, dass HG 008 am HG 2004 entschuldigt gefehlt hat, mit 7 zu 0 Stimmen wurde entschieden, dass HG 008 am HG 2005 nicht entschuldigt gefehlt und eine Abmahnung zu erhalten hat. Mit 6 gegen 1 Stimme wurde entschieden, dass es HG 008 anheim gestellt wird, sich in der gebotenen Ernsthaftigkeit zu seinem HG-Status zu aeussern.

Danach weiterer Biergenuss.

U.a. folgende Ereignisse sind der Erwaehnung wert:

HG 006 wollte eine junge Dame stempeln, die wohl schon seine Enkelin haette sein koennen, diese entwand ihm aber den Stempel und haute ihm denselben aufs Maul, was wiederum HG 006 dazu verleitete, reziprok die unnoetige Entgleisung zu erwidern (nicht aufs Maul), auch verbal wurde eine Bemerkung hoerbar die etwas mit kulturell und moralisch "abschuessigen" weiblichen Wesen zu tun hatte die keinen Spass verstuenden.

Dies wurde zum Anlass genommen, auf das Stempeln fuerderhin zu verzichten, ein Entschluss, den der Chronist nur als lang ueberfaellig bezeichnen kann.

HG 003 hatte ein aehnlich einschneidendes Erlebnis in der Warteschlange beim Bier, als er fragte, ob Pfand einzusetzen sei und eine junge Dame hinter ihm sagte, er muesse das doch wissen, er sei doch jedes Jahr da. Auf seine Frage, woher sie denn das wisse, erwiderte sie, dass sie doch vor zwei Jahren gestempelt worden sei, ihr Bild aber erst seit heuer auf der Homepage.

Gelegentlich scheint das Stempeln dann doch Kultur verbindenden Charakter zu haben.

HG 007 wurde von Jugendlichen schlafend von einer Bierbank geworfen. Bleibende Folgen beiderseits: keine.

Peripherietrinker wie ueblich, zu erwaehnen wie jedes Jahr die jungen Wachters, diesmal geschlossen vertreten.

Der Abmarsch zum Zug erfolgte spontan, niemand weiss, warum es jedes Jahr gelingt, zu einem weder bestimmten noch vorhersagbaren Zeitpunkt sich gemeinsam zum Aufbruch zu entschliessen, die Regellosigkeit dieses Entschlusses bringt es allerdings mit sich, dass uns der Zug in Reichenschwand erst nach laengerer Wartezeit aufnimmt, diesmal war die Wartezeit aber nur 40 Minuten.

Danach Radfahrt nach Laffahulz zur Kaerwa, wo sich der Chronist dann bald verabschiedete. Mittlerweile regnete es.

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