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Bericht

HG 2016 – eiskalt. Ein Protokoll

Der HG 2016 duerfte als einer der kaeltesten in die Geschichte eingehen. Bei Temperaturen um fuenf Grad traf sich zur ueblichen Zeit eine leicht verminderte Schar Unbeugsamer am ueblichen Ort. Die Herren Lohwasser und Doggder fehlten entschuldigt aufgrund ueberfluessiger Schilddruesen und volljaehriger Soehne. „The Guest“ war anwesend trotz verpassten Flugs – zwei Tatsachen, die mittlerweile eigentlich schon nicht mehr gesonderter Erwaehnung beduerfen. Es bietet sich an, es kuenftig nur noch zu vermerken, wenn Steve seinen Flieger planmaessig erwischt.

Die Gruppe der Scheinheiligen machte sich also behandschuht und bemuetzt und unter Begleitung der Eisheiligen auf den Weg und hatte sogleich erste Defekte aufgrund voellig ueberalterten Materials zu beheben. Allen Widrigkeiten zum Trotz schaffte es Steve mit der und dem Platten bis zum B'dorfer Bahnhof (Vadder Reuters Luftpumpe ueberlebte die Aktion leider nicht). In B'dorf das bewaehrte Fahrtbier in memoriam Doggder und die freudige Begruessung des Axels.

Ausstieg und Aufstieg in bekannter Manier, erwaehnenswert allenfalls der herausragende Waldhimbeertropfen vom Schnapsmassder Helmut. Tische und Baenke gab es aufgrund des unfreundlichen Wetters im Ueberfluss, Schiggsen aufgrund der Kaelte nur verhuellt (was doch so manche Milderung mit sich brachte). Einsetzender Regen und knieschlotternde Kaelte zwang die Truppe unter eine Eiche und wir mussten mit Bedauern feststellen, dass der eigens gepflanzte Baum nicht nur zu klein sondern offensichtlich krankheitsbedingt auch zu schuetter ist. Kamerad Axel wurde beauftragt, bei Garten Geiger eine Protestnote mit der Bitte um Diagnose und Heilung, hilfsweise Umtausch, zu platzieren.

Die Ungemuetlichkeiten nahmen zu, das Bier wurde stetig verwaessert und war kurz vor dem Gefrierpunkt als sich Werner Wendler (a.k.a. Gumbauer – ihm an dieser Stelle ein grosses Dankeschoen) als Retter deserbaermlichen Haeufleins erwies. Eine hastige Verteilung des Sonder-Giveaways – hochklassige Polos mit individueller Bestickung, grosses Kino Tommes! – damit man noch was zusaetzlich zum Anziehen hat und ab ging es in die Fuchsau. Ach, was war das ein herrliches Eintreten: Eine Wirtsstube – geheizt und trocken, eine freundliche Wirtin die eigens fuer uns geoeffnet hatte und wir verbrachten den Tag bis gegen 17 Uhr unter Vernichtung einiger Biere, Bratwuerscht und Kaesbrezn. Ramazotti-Werner und Scheff-Tommes uebernahmen zwischenzeitlich die Bedienung was die neuen Gaeste nicht einmal zur Flucht noetigte – das war wohl dem Eisregen geschuldet.

Unfallfreier Rueckmarsch nach Reichenschwand, Gruppen-Schwarzfahrt nach B'dorf und Heimfahrt unter den ueblichen Zerfaserungs-Erscheinungen. Die meisten der Herrschaften landeten irgendwann noch im Bierzelt wo wir mal wieder feststellen durften, dass die Saitenspinner auch ohne HG noch um einiges aelter aussehen als wir. Das Weizen war zu kalt, der Verfasser hatte genug und hat die Veranstaltung gegen 20.30 Uhr verlassen.

Schee war's!

Maec
HG003

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