Bericht
HG17 – the longest ever
oder auch „Der Kuss“
Zum vereinbarten Treffpunkt fanden sich bei ausgezeichnetem Trinkerwetter die ueblichen Teilnehmer ein. Lediglich THE GUEST fehlte entschuldigt; ihm wird an dieser Stelle gedacht. Einer routinierten Abwicklung der Anfahrt folgte ein herzhaft kaltes Spalter, wie immer zuverlaessig beigebracht von Doggder und ein Axel im planmaessigen Zug. Die weiterhin routinierte Anwanderung wurde nur durch einen aussergewoehnlichen Schnaps-Halt unterbrochen der wiederum die uebliche und eine unuebliche Schnapsverweigerung nach sich zog.
Auf der HG-Wiese fanden sich ausreichend Tische und Baenke sowie eine HG-Eiche in erstklassiger Verfassung. Bei weiterhin gutem und niederschlagsfreiem Trinkerwetter wurde gegessen und getrunken, gestempelt (fast nur Paesse) und allerhand hanebuechenes erzaehlt. Die Retter des Vorjahres Billi (Fuchsau) und Dschumbers (local hero) leisteten phasenweise Gesellschaft, die Wachters wurden von den jeweiligen Interessenten an einem separaten Tisch versorgt. Ueber die dort konsumierten Wodka-Schnee liegen dem Verfasser keine Informationen vor.
Die HG-Eiche wurde auch im Baumjahr 4 ausgiebig bepisst. Trotzdem (oder deshalb?) erschien der Baum in guter Verfassung. Besonders Tommes tat sich bei der Bepissung des Baumes hervor und zog sich den Unmut der laendlichen Jungmuetter zu. Aufkeimende Dissonanzen laechelten wir altersweise einfach weg.
Der bis dato voellig unauffaellig verlaufende HG17 nahm nach der Abreise von Doggder (Anti-Alkoholiker) und Endo (Magen-Darm-geschaedigt) eine ueberraschende Wendung: Urploetzlich war es sauspeat, alle unmaessig betrunken und wir restlichen Goergler die einzigen Menschen auf der ganzen Wiese. Helmut glaenzte nach Zungenkuss mit Tommes noch durch Bierbesorgung, ansonsten lediglich durch Kussversuche bei allen Teilnehmern. Der Abmarsch zu sechst vollzog sich aehnlich desolat wie die Stunden davor indem die Lahmen die Blinden stuetzten oder umgekehrt. Ein Schlaefchen am Bahnhof Reichenschwand sorgte ebensowenig fuer Ernuechterung wie die bereitwillig vorgetragenen Thesen unseres HG008 die im Einzelnen hier wiederzugeben des Chronisten Hoeflichkeit verbietet. Um 21 Uhr (!!!) in Laufamholz angekommen wagten sich die wenigsten noch auf die Kaerwa, ein Bericht darueber muss also entfallen. Aber eines ist sicher bei diesem denkwuerdigen HG17: Da war was im Bier!