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Bericht

HG 2018
For absent friends, das vergessene Jubilaeum oder im Zeichen des Rettich-Monsterpimmels

Der HG des Jahres 2018 fand statt – und dies ist nicht die einzige gute Nachricht denn es herrschte zudem hervorragendes Wetter. Mit von der Partie waren die Herren mit den HG-Nummern 1-8 waehrend der englische Gast entschuldigt auf seiner Insel verblieben war.

Anreise, Aufstieg und Ankunft gestalteten sich routiniert und fast wie gewohnt. Als ungewoehnlich ist hervorzuheben, dass unser Doggder dem Zustand seines Knies Tribut zollend einen alternativen Weg waehlte, sich aber dann doch zuverlaessig und gutlaunig auf der HG-Wiese einfand. Die Getraenke am Wegesrand erfuhren unterschiedliche Bewertungen. Im Mittel wurde das Spalter Bier in Behringersdorf als gutklassig, der Metaxa auf der Lichtung als eher fragwuerdig beurteilt.

Eine lobende Erwaehnung gebuehrt dem Tourguide Endo, der die Gruppe nicht nur zielstrebig und trockenen Fusses an den Ort des Geschehens dirigierte, sondern auch noch den letzten verfuegbaren Biertisch sicherte so dass wir uns unter unserer sehr vital wirkenden HG-Eiche niederlassen konnten. Es folgte das hinlaenglich erprobte froehliche Biertrinken und Stempeln, leider beschallt von der unsaeglichen Volksmusik der jugendlichen Nachbarsgruppe die unsere Altersmilde auf eine schwere Probe stellte. Die Verpflegung durch HG-Kameraden Tommes brach mit der langen Tradition des Schnitzelwegglas und bot Obadzden, Suelze, Wurscht, Kaese, Brot, Brezen und einen ordinaer phallischen Rettich der im Laufe des Tages hinsichtlich Form und Geruch eine dominante Rolle einnahm.

Die folgenden Stunden vergingen in praller Sonne und Eichenschatten wie im Flug und ohne Kuessen (wenngleich alle Beteiligten stets ein aengstliches Auge auf den Hardcore-Kuesser des Vorjahres hatten). Fuer den Verfasser unbemerkt entfernte sich der Doggder, spaeter tauchten nach den obligatorischen Wachters auch die allseits bekannte Sandy (Eurobabokaal!) nebst Hasen und Hugo auf. Und: Es wurde auch tatsaechlich nochmal beim Junggemuese gestempelt.

Bevor wir – traditionell die letzten – gegen 17.30 Uhr den geordneten Abmarsch antraten war noch das Fehlen des Dschumbers zu konstatieren den nach Aussage der anwesenden der Gattin Herzprobleme an das Sofa gefesselt hatten. Der fortschreitenden Senilitaet geschuldet wurde erst im Laufe des Tages bewusst, dass der HG 2018 das 30-jaehrige Jubilaeum darstellt, eine Tatsache, die leider vergessen und damit auch nicht besonders begangen wurde. Man verstaendigte sich darauf, stattdessen den 31sten, 32sten oder 33sten HG gebuehrend zu feiern.

Die Rueckreise verlief ohne Ausfaelle und am Bahnhof Behringersdorf zerstreute sich die Gruppe in Heim- und Kaerwagaenger wobei letztere wie immer anhand der Saitenspinner den Verfall der Welt vor Augen (bzw. Ohren) bekamen.

Da das Leben leider nicht nur aus Saufen und Feiern besteht sei an dieser Stelle erwaehnt, dass wir nicht nur mit Steve in Gedanken anstiessen. Auch Axels Mutter und Endos Vater (die sich nun in Schwaig einen Baum teilen) wurde gedacht.

Moegen wir alle den kommenden HG 2019 gesund und munter begehen!

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